SPIELTERMIN

8. Februar 2012 - 19:30 Uhr
Kabarett Niedermair -
Wien
ausverkauft
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IM FOKUS

Ab 19.01.2012:
Gery Seidl als Gewinner: Ein Ausflug mit der Familie ins Möbelhaus beginnt als harmloses Vergnügen, steigert sich furios ...
Gratuliere!,
das neue Kabarett.
Wie immer sehenswert!
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Herbert
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AUSTROTOP
Benefiz-Konzert
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Gery Seidl unterstützt
handshake4life, einen
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REZENSIONEN

Blog-Eintrag, sempre-vita.com: © Veronika Holzinger, 26.01.2012

Du gehst durch die Drehtür des Möbelhauses, plötzlich Blitzlichtgewitter, Menschen stürmen auf dich zu, Mikrofone werden dir unter die Nase gehalten, jemand schüttelt dir die Hand und jubelt: "Gratuliere, SIE sind unser einmillionster Besucher." Was jetzt?

Du stehst da und kannst es nicht fassen: endlich ERSTER! Man schleppt dich zu deinem Gewinn und kündigt die Preisübergabe durch den Eigentümer des Landes Niederösterreich an. Aber bitte etwas Geduld, der hat noch andere Verpflichtungen und wird sich etwas verspäten. Du betrachtest deinen Gewinn und kommst ins Sinnieren, wie es gekommen ist, wie es jetzt ist. Ja wenn nicht gewesen wäre was war, dann wärest du jetzt nicht hier. Bis jetzt warst du immer Zweiter - der Kogler, das Kieberkind - immer Erster. Das musst erst verkraften. Du betrachtest deinen Preis: Jessas, was hätte der gekostet, wenn du ihn gekauft hättest. Du sinnierst weiter, was des in Schilling wäre. Was hättest du dir um des Geld alles in deiner Jugend kaufen können. Na und das mit dem Finanzrettungsschirm und dem Dax, dem Freund vom Marder ...

Is' der Landesfürst schon da? Nein? Schuld sind eigentlich die Paradeispflanzerl für den Onkel Heinzi. Ja - der Onkel Heinzi und die Tante Mizzi - des war'n noch nette Menschen. Blöde Geschichte mit dem Bärlauch und den Bremsen ... Na und der Herr Glück, der gelbe Engel vom ÖAMTC, der mit der Reinkarnation. Wie schaut des mit der Reinkarnation überhaupt aus? Stell dir vor, du kommst immer wieder auf die Welt und als WAS kommst daher? Du, ein Kind der Spaßgesellschaft, der mit dem Rad zur Katastrophe fahren muss, um endlich was zu erleben. Stimmt es, dass die letzten Worte bei deinem Tod dein nächstes Leben bestimmen?

Ja wo bleibt er denn? Na ja, gibt ja wichtigere Dinge. Zum Beispiel den Geburtstag der 100jährigen. Na stell' dir vor: 100 Jahre - was da erlebt hast! Wie schaut es überhaupt aus mit den berühmten letzten Worten, bist vorbereitet darauf? Na und dann kommst ins Träumen - beim Warten hat man ja Zeit - vom Körbchen E, wie es sein könnte, wenn es nicht wäre wie es ist, Frühstück mit Barbara Stöckl und dem Ö3-Fragebogen, vom Kaiser bis Faymann ... Na endlich, der schwarze Adler ist gelandet. Das Fotoshooting kann beginnen. Bumm, peng - ja und da war das noch mit der Reinkarnation, dem Herrn Glück und - Gott sei Dank - noch dem Schutzbrief vom ÖAMTC ...

Gery Seidl schöpft in seinem dritten Soloprogramm "GRATULIERE!" wieder aus dem Vollen des Lebens. Unter der Regie von Ferdinando Cefalo lässt er ein Feuerwerk von Pointen auf das Publikum niederprasseln und sorgt damit für einen vergnüglichen, sehens- und hörenswerten Abend.

Facebook-Eintrag: © Harald Faschingbauer, 03.12.2011

... also wir waren gestern bei der Vorstellung und ich war wirklich begeistert.
Schenkelklopfer und Tiefgang, mit einer schönen Einstimmung für die Weihnachtszeit.

Facebook-Eintrag: © Gaby Tanzer, 13.11.2011

"Aufputzt is" ist echt spitze!! War bei der Vorpremiere dabei und JAAA die ist gelungen. Weiter so!!! :o)

Blog-Eintrag: © cheridwen - AUSTROTOP-Konzert, Benefiz für „handshake4life” vom 31.03.2011

Highlight

Ich war gerade auf einem der besten Konzerte, die ich je erlebt habe! AUSTROTOP heißt die Band und sie spielte ein Benefizkonzert für "handshake4life" (eine gute Sache übrigens!).

Nicht, dass die Jungs die besten Musiker aller Zeiten wären, die Show unvergleichliche Special Effects gehabt hätte oder alles perfekt und mehr als nur professionell gewesen wäre. Nein, aber das alles ist es auch nicht, worauf es für mich ankommt.

Sie waren gut und auch professionell, ohne Zweifel, aber mitgerissen haben sie mich, weil Sie mit einer unvergleichlichen Freude und Begeisterung bei der Sache waren. Der Funke ist so richtig übergesprungen! Sie haben mich in meine Jugend entführt, als der Austropop grade einen Höhenflug hatte, waren witzig und haben auch die Pannen gekonnt in die Show einbezogen. Sie haben einfach entertained und den ganzen Saal gerockt!

Ich hatte das Glück, ganz vorne bei der Bühne zu sitzen und konnte das Konzert so hautnah miterleben. Einer der Sänger - Gery Seidl - hat mich besonders gefesselt - der ist aber auch eine Augenweide (apropos Augen: seine waren im Scheinwerferlicht sowas von strahlend blau - *schmacht*). Genau genommen war er eigentlich auch eine "Ohrenweide". Der hat diesbezüglich ganz schön was drauf! Und schauspielerisches Talent hat er noch dazu! (OK - zugegeben - die anderen beiden auch.)

Ein ganz besonderes Special: Herbert Prohaska war im Publikum und Gery konnte ihn überreden, nach der Pause mit der Band "Rostige Flügel" zu singen. Das war irgendwie cool.

Tja, und was soll ich sagen, die Herren haben es geschafft, dass sogar ich bei der Zugabe - wie fast alle anderen im Saal - mitgesungen habe! Ich kann mich eigentlich an kein Konzert bisher erinnern, bei dem ich mir so gewünscht hätte wie diesmal, dass es gar nicht mehr aufhört!

eMail an Gery Seidl: © Andreas S., Kabarettbesucher - „Spaghetti mit Ohne” am 28.01.2011

Sehr geehrter Herr Seidl!

Herzlichsten Dank für die geniale Performance (erfrischend, vielschichtig, optimistisch) am Freitagabend im Theater Forum Schwechat.

Verzeihen Sie bitte, dass ich nun anmaßend erscheinen werde, da ich weder ein hoch dekorierter Kritiker bin, noch eine Spezialausbildung auf diesem Gebiet genossen habe.
Ich bin nur ein häufiger "Kabarett-Geher" der im mitteleuropäischen Raum sehr viel auf diesem Gebiet gesehen hat (Die Norddeutschen verschließen sich meinem humoristischen Verständnis, aber das ist eine andere Geschichte ...).

Was will ich eigentlich mit diesem Mail sagen:
Also, bitte bleiben Sie sich Ihrer Linie treu, denn dann wird Ihnen eine große Kabarettzukunft bevorstehen.
Aus meiner Sicht sind die nächsten Worte ein Kompliment, ich hoffe, dass sie diese auch so auffassen können:
Sie erinnern mich an einen jungen Hader - gespickt mit Optimismus ... Auf das hat die Welt gewartet!

In freudiger Erwartung ihrer zukünftigen Programme
Andreas S.

Bettina Hagen, Falter - „Spaghetti mit Ohne” am 27.01.2010

Gery Seidl zweites Solo "Spaghetti mit Ohne" ist ein stimmiges Programm, und es verbreitet sogar so etwas wie Lebensfreude, weil Seidl zur seltenen Spezies der optimistischen Kabarettisten zählt. Von einem persönlichen Ereignis überwältigt, bringt er die charmant konstruierte, actionreiche Geschichte einer Bubenfreundschaft auf die Bühne ... Am Ende gibt es sogar eine Botschaft: Erwachsen werden bedeutet nicht, seine Träume aufgeben zu müssen.

Stefan Mayer - derStandard - „Spaghetti mit Ohne” am 26.01.2010

"Spaghetti mit Ohne" ist die lustigste Kochtopfverkaufsshow der Welt. Virtuos springt der Kabarettist zwischen diversen Rollen hin und her ... Ein Geflecht verwobener Geschichten entsteht, bei denen klassische Wuchteln nicht fehlen, aber auch nicht dominieren. Vielmehr wohnt dem Programm eine absurde, bisweilen fast poetisch menschelnde Dynamik inne ... rasante Licht- und Szenenwechsel sowie die dosiert, aber wirkungsvoll eingesetzte Mimik und Gestik machen "die Reise, die man selber so nicht machen würde" perfekt.

Veronika Schmidt, Die Presse - „Spaghetti mit Ohne” am 25.01.2010

... auch ein paar herzeigbare One-Liner verstecken sich in "Spaghetti mit Ohne", etwa die Erwähnung eines Blind Dates "in dem Kirchenwirt da in Wien. Also im Haas-Haus." Somit überzeugt Seidl sein Publikum, dass es gut daran getan hat, sich aufzuraffen und ins Kabarett zu gehen ...!

kurier.at - „Spaghetti mit Ohne” am 25.01.2010

Gery Seidl bringt sein zweites Soloprogramm flott und mit hoher Wuchteldichte auf die Bühne... Schräge Grimassen, zielsichere Pointen, wendige Körper-Action - das alles serviert Seidl mit hoher Präzision ... Intelligentes Ein-Mann-Theater. Gery Seidl fügt dieser Art von Kabarett ein weiteres, unbestritten höchst unterhaltsames Solo-Programm mit liebevoll gezeichneten Figuren hinzu.

Thomas Jorda - NÖN Zwettl - „Spaghetti mit Ohne”

Gery Seidl begeisterte nicht nur durch seine raffinierten Pointen sondern auch durch seine grandiosen, musikalischen Einlagen. Dieter Juster freut sich schon diesen Nachwuchskabarettisten mit großer Zukunft bald wieder im Bühnenwirtshaus erleben zu dürfen.

K2 Kulturmagazin, Blog-Eintrag: © mangiapia - „Wegen Renovierung offen” am 04.02.2008

Im Kabarett Niedermair präsentiert sich ein junger Künstler abseits der Norm und überrascht mich zugegebenermaßen mit ungewöhnlichem Talent. Was ich in zwei Jahren Wiener Kabarett nur einst bei Harald Buresch erleben durfte, wird mir heute bei Gery Seidl geschenkt - ein zauberhafter Abend mit viel Humor, Emotion und atemberaubender Fähigkeit.

Gery Seidl schlüpft in seinem Programm "Wegen Renovierung offen" in verschiedene, detailliert überlegte Rollen. Als Bauleiter Roman Schweißer will er ein Theater renovieren und stellt dort angekommen fest, dass er dieses aus einer Politikintrige heraus eigentlich niederreißen soll. Der smarte und eigentlich recht kulturlose Arbeiter gleicht im Verlauf des Abends immer mehr der Hauptperson eines Entwicklungsromans und legt selbstreflektierend ein Bewusstsein für die Bedeutung jener zu zerstörenden Bildungsstätte an den Tag. Letztendlich wehrt er sich gegen den Auftrag, startet eine Initiative gegen den Abriss und verliert schließlich doch. Ein philosophierender Schauspieler täuscht ihn und drückt eigenhändig den Sprengstoffhebel, der den natürlichen Lauf der Dinge impliziert - alles hat ein Ende, und einen Neuanfang.

Seidl überzeugt nicht nur mit echtem Witz, sondern auch mit der nötigen Tiefgründigkeit, welche durch den ein oder anderen Song unterstrichen wird. Eigens für die Show komponiert, beweisen diese nicht nur die Kompetenz des zweiköpfigen Teams rund um Seidl, sondern auch das berauschende musikalische Talent des Künstlers selbst.

Ich lege Ihnen diesen Ausnahmeinterpreten wärmstens ans Herz und verabschiede mich ohne einen Hauch von Kritik.

Kronenzeitung - „Wegen Renovierung offen”

Das war ein glatter Durchmarsch in die Bundesliga des Kabaretts.
Der wiener Liedermacher, Schauspieler, Autor und KabarettistGery Seidl lieferte mit der Premiere seines Soloprogramms „Wegen Renovierung offen“ im Niedermair das beste Debüt seit langer Zeit!

Herausgekommen ist ein Programm mit beträchtlicher Witzdichte über die Baubranche - in der Gery Seidl selbst sechs Jahre lang als Bauleiter tätig war - wo so fast jede Pointe prompt von der nächsten überholt wird. Auf der linken Spur versteht sich...
Derart aufgeschreckt unternimmr Seidl stimmlich wie musikalisch (Trompete und Gitarre spielend) eine Reise durch seine eigene Biographie als Bauleiter.

Nicht nur einzelne politische Themen sind das, die Seidl unter unablässigem Gelächter der Zuschauer an den Pranger stellt. Ehrlich, authentisch und direkt entfaltet er seine Geschichten. Unverblümt enthüllt er in verblüffend einfacher Beweisführung seine Wahrheiten, bei denen das Publikum nur eine Möglichkeit hat: Sich seiner Pointenjagd anzuschließen, sich zu ergeben und schließlich durch herzhaftes Lachen zu befreien. Zuletzt Riesenapplaus.

Und die Gewissheit, dass auch ein zweiter Besuch in Gery Seidls Bauhütte nicht enttäuschend wäre.
Denn Pointen hat er ja ständig neue auf Lager.

Florian Krenstetter

Puplikum Vorpremiere - „Wegen Renovierung offen” am 15.12.2007

» Villa Kunterbunt
» Humor - Psychologie - Herz - Kabarett für alle Sinne
» Stimmt - schmunzelnd - nachdenklich
» Hinterholz 8 auf Maturaniveau - Genial
» Gute Stimmung - sehr autent „rübergebracht“ - überzeugend und sicher gespielt
» sehr sympatisch über „Unstimmigkeiten“gegangen.
» SUPER - weiter so!
» War ganz toll. Speziell die Kombination aus Kabarett und Musik ist super!
» Lachen - denken - zuhören.
» Toll gemacht. Wir kommen wieder.
» Die Geschwindigkeit und Authentizität mit der verschiedene Persönlichkeiten dargestellt werden.
» Nie peinlich.
» „Einfach“ gut - riesen Hände - wasserzeichenfest und pur.
» Hat mich mit dem Kabarett wieder versöhnt.
» Am Bau ist alles ganz anders - aber auch genau so!
» Der Baumeister, der manchmal gerne mit deinem Storch in den Süden fliegen wollte.

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